SPD Landtagsabgeordnete informieren sich über die Probleme des Klimawandels im Weinbau

20. November 2014 | Landwirtschaft und Ernährung

Haushaltssprecher Halbleib und Agrarexpertin Müller informieren sich in Iphofen über moderne Bewässerungssysteme

Auf Einladung des haushaltspolitischen Sprechers der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag Volkmar Halbleib besuchte die niederbayerische Agrarexpertin Ruth Müller das Weingut Wirsching in Iphofen. Bürgermeister Josef Mend und Weinbaupräsident Artur Steinmann informierten die Abgeordneten über die Herausforderungen des Klimawandels im Bereich des Weinbaus. Die notwendige Wasserversorgung war im Mittelpunkt des Gesprächs.

„Der Klimawandel brachte für die fränkischen Weinbauregionen Vorteile, mittlerweile sind jedoch die Verteilung der Niederschläge und die langen Trockenperioden ein großes Problem für die fränkischen Winzer. Hier müssen wir über technische Anlagen zur Tröpfchenbewässerung der Weinberge nachdenken, um den dauerhaften Erfolg durch die einzigartige Qualität der fränkischen Weine zu sichern“, so die niederbayerische Abgeordnete Ruth Müller nach der Information durch die Fachleute vor Ort.

Der Ochsenfurter Abgeordnete Volkmar Halbleib sicherte den Winzern zu, sich für eine tragfähige Lösung und für die Finanzierung von Pilotprojekten zur sparsamen Bewässerung einzusetzen: „Die Bedeutung des Weinbaus in Franken ist enorm, neben der Produktion von besten Weinen ist die einzigartige fränkische Kulturlandschaft ein Garant für die Wertschöpfung im ländlichen Raum, der Erfolg der bayerischen Winzerinnen und Winzer kommt allen Bevölkerungsschichten zu Gute!“ Halbleib forderte einen runden Tisch mit allen Beteiligten, um die offenen Fragen rasch zu klären. „Israelische Firmen sind weltweit führend im Bereich der wassersparenden Bewässerung, das Projekt in Iphofen würde sich hervorragend für eine Kooperation mit den israelischen Spezialisten eignen!“, so der Ochsenfurter Abgeordnete. Besonders beeindruckt zeigten sich die Abgeordneten von den Umsätzen im Bereich des Weintourismus. Weinbaupräsident Artur Steinmann führte aus, dass im Jahr 1999 die Umsätze noch bei rund 500 Millionen Euro lagen, aktuell wurden diese auf 3,2 Milliarden Euro gesteigert: „Dies zeigt, dass der Erfolg der fränkischen Winzer für die gesamte Bevölkerung sozialisiert wurde!“, so Steinmann.

Klimawandel im Weinbau Artur Steinmann, Heinrich Wirsching, Weinkönigin Christin Ungemach, Josef Mend, MdL Ruth Müller, Andrea Wirsching, MdL Volkmar Halbleib

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