Zwei Aushängeschilder der Wissenschaftsstadt Würzburg erhalten Förderung in Millionenhöhe

03. Dezember 2015 | Haushalts- und Finanzpolitik

MdL Halbleib: Haushaltsausschuss des Landtags genehmigt Neubau für die Graduate School of Life Science auf dem Hubland Campus und Mehrkosten für die Erweiterung und Sanierung der Versorgungsleitungen der Uniklinik - MdL Georg Rosenthal: "Wichtige Investitionen in den Wissenschaftsstandort Würzburg!"

Gleich zwei Großprojekte wurden in der heutigen Sitzung des Ausschusses für Staatshaushalt und Finanzfragen des Bayerischen Landtags genehmigt: ein 6 Millionen Euro teurer Neubau für die Graduate School of Life Science und 2,2 Millionen Euro für die Erweiterung und Sanierung der Versorgungsleitungen der Uniklinik. Das gab der stellvertretende Vorsitzende des Haushaltausschusses MdL Volkmar Halbleib bekannt: "Zwei wichtige Entscheidungen für Forschung, Innovation und Gesundheit in der Region Manfranken." MdL Georg Rosenthal, Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst im Bayerischen Landtag, freut sich über die deutliche Stärkung des Wissenschaftsstandorts Würzburg. „Beide Einrichtungen haben national und international einen exzellenten Ruf.“

Mit der Errichtung eines 1206 Quadratmeter großen Neubaus für die Graduate School of Life Science an der Universität Würzburg ist ein Ergebnis der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder 2006. Die fächerübergreifende Graduiertenschule in den Lebenswissenschaften besteht seit der ersten Runde. Sie gilt als bundesweit beispielhafte Einrichtung, die auch international auf Beachtung trifft. Mit dem Neubau entsteht Platz für mehr als 160 zusätzliche Doktoranden. Neben Räumen für die Forschung und Lehre entstehen Verwaltungsräume und ein „Welcome and Help Desk“, ein Empfangsbüro, um den Kontakt zwischen den Forschern zu erleichtern.

Mit dem Universitätsklinikum wird ein weiteres Aushängeschild des Forschungsstandorts Würzburg gestärkt und die Grundlage für einen weiteren Ausbau gelegt. Der Haushaltsausschuss hat weitere 2,2 Millionen Euro für die Erweiterung der teils bis auf das Jahr 1912 zurückgehenden Ver- und Entsorgungsleitungen auf dem Areal des Universitätsklinikums genehmigt. Die Gesamtkosten für die fünf Bauabschnitte steigen damit auf rund 43 Millionen Euro.

„Auch wenn man als Betrachter nach dem Ende der Bauarbeiten nicht viel davon sehen wird, ist ein gut ausgebautes Leitungsnetz die Voraussetzung für den weiteren Ausbau der Würzburger Uniklinik“, heben Rosenthal und Halbleib hervor. So sind etwa in der Zukunft zusätzliche Neubauten für das Zentrum für Herzinsuffizienz, für die Strahlentherapie, ein Mutter-Kind-Zentrum und ein Ersatzneubau für das Kopfklinikum geplant. Neun Millionen Euro wurden bereits im ersten Bauabschnitt investiert. Damit wurden die Leitungen der früheren Chirurgie für die Nachnutzung durch das Rudolf-Virchow-Zentrum und das Institut für Molekulare Infektionsbiologie ertüchtigt.

Mit den zusätzlichen Mitteln entsteht ein begehbarer, 100 Meter langer Versorgungstunnel, der das Luitpold-Krankenhaus und die Kopfklinik miteinander verbindet, und eine rund 800 Meter lange Elektrotrasse zum Zentrum für operative Medizin (ZOM) und zum Zentrum für Innere Medizin (ZIM). Damit wird auch der Ausbau der Straßenbahnlinien 1 und 5 möglich: „Diese Investitionen sind Voraussetzung dafür, dass die Verlängerung zum ZIM/ZOM endlich gebaut und damit der Stadtteil von Individualverkehr und Parksuchverkehr deutlich entlastet werden kann“, erklärt Rosenthal.

  • 22.12.2016, 08:00 – 13:00 Uhr
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