Kulturpolitik

Ausstellung Kathrin Feser

Als kulturpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Mitglied im Ausschuss "Kunst und Wissenschaft" streite ich, gemeinsam mit den Akteuren im breit aufgestellten Kulturspektrum der Region, für neue Förderprogramme, verbesserte Förderbedingungen, stärkere Nutzung des vorhandenen Kulturfonds für die Kulturregion Mainfranken und noch höhere Wertschätzung jeglichen kulturellen Wirkens.

Mit einem eigenen Mainfranken-Kulturbrief informiere ich Kunstschaffende, Veranstalter, Träger und sonstige Akteure über Neuerungen, gebe Tipps und Infos weiter und versuche so Politik und Kultur besser miteinander zu vernetzen.

Der BLVKK im Landtag bei der SPD

Die Kulturwirtschaft braucht in Bayern mehr Anerkennung und entsprechende Förderangebote. Als eine der bedeutendsten Wirtschaftsbranchen Bayerns muss die Kultur- und Kreativwirtschaft jetzt ganz vorne auf die Prioritätenliste der Staatsregierung gesetzt werden, um gravierenden Einbrüche in Bayerns vielfältiger Kulturlandschaft zu verhindern.
Diese gemeinsame Forderung stand im Mittelpunkt meines Austausches mit Carola Kupfer und Philipp Ernst vom Präsidium des Bayerischen Landesverbandes der Kultur- und Kreativwirtschaft e.V. (BLVKK). Der neu gegründete Verband deckt alle Bereiche der Kultur- und Kreativbranche ab, die aktuell völlig unterschiedlich von der Corona-Krise betroffen sind. Einigkeit bestand über die dringend notwendige Unterstützung für soloselbständige Künstlerinnen und Künstler. Sie wurden in Bayern monatelang im Stich gelassen und warten immer noch auf praktikable Förderungen.

Kulturschaffende in prekärer Situation: „Wir fallen durch das Raster!“

Räumlich getrennt und doch in vielen Punkten nah beieinander waren MdL Volkmar Halbleib und seine Gäste beim Kultur-Dialog
Michael Reitmair

„Die vergangenen Monate waren heftig“, beschreibt die Kabarettistin Birgit Süß ihre Situation. „Leider bleibt das in Herbst und Winter so, auch wenn wir jetzt mit Auflagen wieder auftreten können“.

Süß nimmt an einer Videokonferenz des SPD-Landtagsabgeordneten Volkmar Halbleib teil. Dieser hatte zum digitalen Kultur-Dialog geladen, weil er der Überzeugung ist, dass es nach wie vor großen Verbesserungsbedarf bei den Corona-Hilfen für Kulturschaffende gibt und sich mit den Betroffenen darüber austauschen wollte. Und tatsächlich: Die Berichte der Kulturschaffenden klingen alarmierend.

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Angebot der umfassenden Beratung des Freistaates, um Kitzinger Museum mit neuen Perspektiven fortzusetzen gilt nach wie vor!

Das Angebot der umfassenden Beratung des Freistaates, um das Kitzinger Museum mit neuen Perspektiven fortzusetzen gilt nach wie vor! Ich fordere die Verantwortlichen der Stadt deshalb auf, dieses Angebot schnell aufzugreifen. Für mich als Kulturpolitiker ist nur schwer nachvollziehbar, warum man offenbar nicht einmal versucht hat, über das Beratungs- und Förderangebot des Freistaats ein über hundert Jahre bestehendes Stadtmuseum zu erhalten und die sich aus der fachlichen und finanziellen Unterstützung ergebenden Möglichkeiten ernsthaft zu prüfen.

Ich eine Anfrage im Bayerische Landtag zu diesem Thema gestellt. In der Antwort teilte das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst mit, „die Landesstelle für nichtstaatliche Museen wurde letztmals in Jahr 2015 seitens der Stadt Kitzingen (…) kontaktiert.“ Mit Blick auf die Schließung im Jahr 2018 sei ebenfalls keine Kontaktaufnahme mit staatlichen Stellen erfolgt. Selbst auf ein ausdrückliches Unterstützungsangebot der Landesstelle habe die Stadt nicht reagiert.

Meine Pressemitteilung zu diesem Thema

Mainfranken-Kulturbrief zur Corona-Krise

Ausstellungseröffnung Kathrin Feser

Die Bereiche der Kunst, Kultur und Medien, die auf Publikum und öffentliche Veranstaltungen besonders angewiesen sind, sind überproportional vom aktuellen Shutdown und der notwendigen "sozialen Distanzierung" betroffen.

Mit meinem Mainfranken-Kulturbrief gebe ich einen Überblick über die von mir und der SPD-Landtagsfraktion geforderten Maßnahmen und berichte von meiner derzeitigen kulturpolitischen Arbeit.

Hier den Kulturnewsletter nachlesen

Mein Einsatz für die Kulturschaffenden im Landtag (Redebeiträge)

Monteverdi-Chor

19.06.2020 Gespräch mit Sebastian Reich am bundesweiten Digitaltag unter dem Titel "Ist das Kunst oder kann das Weg - Corona und Kultur"

17.06.2020 Der Umgang der Staatsregierung mit Kunst und Kultur in Bayern in Corona-Zeiten bietet ein weiteres Mail traurigen Anlass zur Debatte - Redebeitrag am 17. Juni 2020

15.05.2019 Rede zum Haushaltsposten für Kultur und Denkmalpflege in den Beratungen zum Doppelhaushalt 2019/2020

Die Posthalle in Würzburg retten

Die Posthalle ist in Würzburg und der Region die einzige Spielstätte für Veranstaltungen von 200 bis 3.000 Personen. Durch die Corona-Pandemie musste die Posthalle ihr Programm komplett stoppen, ein Neubeginn ist derzeit nicht absehbar.

Damit stehen der Erhalt und damit die Zukunft des Kultur- und Veranstaltungsangebotes der Posthalle auf der Kippe. Gemeinsam mit meinem Landtagskollegen Patrick Friedl (Grüne) und kämpfe ich für die Zukunft der Posthalle und anderer Kulturveranstalter.

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Atelierförderung für Bildende Kunst

Ausstellung Kathrin Feser

Mit einem monatlichen Zuschuss (230 Euro) zu den Atelierkosten über zwei Jahre – mit dieser besonderen Fördermöglichkeit will der Freistaat Bayern die Arbeitsbedingungen für Kunstschaffende verbessern.

Insgesamt haben 100 Künstlerinnen und Künstler in Bayern die Chance, sich mit Hilfe dieser finanziellen Unterstützung Freiräume für Kreativität zu schaffen. Ich bin sehr froh über diese Möglichkeit der Unterstützung für diejenigen, die mit den vielfältigen Ausdrucksformen ihrer Kunst einen wertvollen Beitrag zu Dialog und Diskussion in der Gesellschaft leisten.

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