Rechtzeitig die eigenen Angelegenheiten regeln - eine Generalvollmacht hilft im Bedarfsfall

Informationsnachmittag „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ in der Geriatrischen Rehabilitationsklinik der AWO Unterfranken: Eva-Maria Linsenbreder, Chefärztin Dr. Kathrin Tatschner und Werner Nied mit mir..

10. Oktober 2018

Eva-Maria Linsenbreder und Volkmar Halbleib luden zur Infoveranstaltung „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“

Vor kurzem habe er selbst erfahren, wie viele Fragen auftauchen und zu klären sind, wenn die eigenen Eltern zunehmend auf Hilfe angewiesen sind. Mit diesen Worten begrüßte Landtagsabgeordneter Volkmar Halbleib die Gäste beim Informationsnachmittag „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ in der Geriatrischen Rehabilitationsklinik der AWO Unterfranken in Würzburg. Gemeinsam mit der stellvertretenden Bezirkstagspräsidentin und Bezirkstagskandidatin Eva-Maria Linsenbreder hatte Halbleib zu der Veranstaltung mit Rechtsanwalt Werner Nied eingeladen.

Durch Krankheit, Unfall oder zunehmendes Alter könne jeder Mensch in die Lage geraten, nicht mehr seine Wünsche äußern oder Entscheidungen selbständig treffen zu können, erläuterte Nied. Äußerst hilfreich sei es dann, darauf vorbereitet zu sein, am besten durch das vorherige Erstellen einer Generalvollmacht. Diese schafft im Bedarfsfall weitestgehend Rechtssicherheit und hilft Angehörigen, alle Dinge im Sinne des Betroffenen zu regeln, ohne dass ein gesetzlicher Betreuer eingeschaltet wird.

Vorsorgevollmacht nutzt nur eingeschränkt

Der Fachmann erläuterte zudem, warum eine Vorsorgevollmacht nur eingeschränkt hilft, dass eine Patientenverfügung sehr klar und eindeutig und am besten mit Unterstützung des Hausarztes verfasst werden sollte. Außerdem gelte sie, so Nied, anders als oft zu lesen, dauerhaft und müsse nicht etwa regelmäßig erneuert werden.

Linsenbreder und Halbleib dankten dem Rechtsanwalt für die anschaulich geschilderten Informationen und dem interessierten Publikum für die aktive Beteilung an der Diskussion.