Dringender Handlungsbedarf beim Neubau der Kopfklinik und dem erforderlichen Grundstückskauf

30. Januar 2019

Unzufriedenstellende Antwort auf Anfrage an die Staatsregierung beunruhigt mich, denn beim Neubau der Kopfklinik und dem erforderlichen Grundstückskauf besteht dringender Handlungsbedarf.

Der Neubau der Kopfklinik in Grombühl ist für den Wissenschaftsstandort Würzburg, die Zukunftsfähigkeit der Universitätsklinik und die medizinische Versorgung der Region elementar. Auf meine Anfrage an die Staatsregierung erhielt ich eine Antwort aus dem Bauministerium, die viele Fragen offenließ. Konkret wollte ich wissen, wie der Sachstand beim Grundstückserwerb sei, von welchem Zeitplan die Staatsregierung derzeit ausgeht und welche Maßnahmen geplant sind, um die Realisierung abzusichern.

Beunruhigt über die wage Auskunft aus dem Bauministerium

Ich bin zutiefst beunruhigt, wie das Ministerium sich in dieser Sache äußert. Das lässt ein eindeutiges Bekenntnis des Freistaats zu der gegenüber der ehemaligen Landtagspräsidentin Barbara Stamm sowie dem stellvertretenden Wissenschaftsausschussvorsitzenden Oliver Jörg in der vergangenen Wahlperiode getroffenen Zusage des Grundstückerwerbs für das nicht UKW erkennen. Meine Sorge nach dem Erhalt der unzufriedenstellenden Antwort aus dem Ministerium ist groß. Ich befürchtet, dass das gesamte Großprojekt durch weitere Verzögerungen des Grundstückerwerbs gefährdet werden könnte. Das würde auch der Uniklinik und dem gesamten Wissenschaftsstandort nachhaltig schaden.

Das Grundstück muss zügig dauerhaft gesichert werden, damit die Universitätsklinik für die Zukunft gewappnet ist. Ein wichtiger Schritt ist, den Grundstückserwerb und den Neubau der Kopfklinik im Doppelhaushalt 2019/2020 eindeutig festzuschreiben. Das habe ich auch in einem Schreiben an die beiden zuständigen Staatsminister Bernd Sibler (Wissenschaft) und Hans Reichhart (Bau) klar gefordert.

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