Liebe Besucherin, lieber Besucher,

herzlich Willkommen auf meiner Internetseite.

Als Ihr SPD-Landtagsabgeordneter für den Landkreis Würzburg sowie als Betreuungsabgeordneter für die Stadt Würzburg sowie die Landkreise Bad Kissingen, Haßberge, Kitzingen, Rhön-Grabfeld, Schweinfurt möchte ich Ihnen auf dieser Seite meine Arbeit näher bringen.

Als parlamentarischer Geschäftsführer bin ich innerhalb der SPD-Landtagsfraktion vor allem für den reibungslosen Ablauf der politischen Arbeit verantwortlich und unterstütze meine Parteikollegen als stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Außerdem kümmere ich mich als Sprecher für Wohnungs- und Städtebaupolitik sowie als Sprecher für Heimatvertriebene und Aussiedler besonders um Themen, die mit meinen Funktionen zusammenhängen.

Hier erhalten Sie Informationen über mich, meine Pressemitteilungen, meine Arbeit im Bayerischen Landtag und Termine vor Ort. Gerne können Sie bei Fragen und Anliegen über mein Bürgerbüro persönlich mit mir Kontakt aufnehmen.

Gerne lade ich Sie auch ein zum Dialog auf meiner Facebook-Seite ein und freue mich auf Ihre Unterstützung!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Volkmar Halbleib

Person

Zuhause in Ochsenfurt – Meine familiären Wurzen

Meine Schul- und Jugendjahre

Geboren bin ich 1964 in Ochsenfurt, als drittes von vier Kindern des Lehrerehepaars Ernst und Gerta Halbleib, das nach der Vertreibung am Main eine neue Heimat gefunden hatte. Mein politisches Selbstverständnis wurde mitgeprägt von den Erfahrungen in einer kinderreichen Familie in einem konservativ-liberalen Elternhaus. Mein schulischer Weg führte mich nach der Grundschule in Ochsenfurt ins das Gymnasium Marktbreit. Schon damals gehörte es für mich dazu, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen. So habe ich mich beispielsweise als Ministrant in der Stadtpfarrkirche St. Andreas engagiert, aber auch in der Redaktion der Schülerzeitung mitgearbeitet. Als Jahrgangssprecher hielt ich 1984 die Abschlussrede meines Abiturjahrgangs, sozusagen meine erste größere Rede. In meinem Heimatort war ich außerdem seit meinem 16. Lebensjahr ehrenamtlich aktiv in der Ochsenfurter Jugendarbeit, in der Ortsgruppe des Bund Naturschutz und bei der Ochsenfurter Stadtzeitung.

Diese Offenheit und frühe Bereitschaft, freiwillige Aufgaben zu übernehmen, sowie mein politisches Selbstverständnis waren und sind wesentlich geprägt von der Erfahrung eines konservativ-liberalen Elternhauses und dem sozialen Lernen durch das Aufwachsen in einer kinderreichen Familie. Heimatverbunden wie ich bin, kehrte ich nach studienhalber auswärts verbrachten Jahren gerne wieder in meine Heimatstadt Ochsenfurt zurück und lebe bis heute gerne in dem Städtchen am Main.

Vom Stadtrat in den Landtag – Wie mich die Politik bewegte

25 Jahre jung war ich, als mich die Ochsenfurter 1990 erstmalig in den Stadtrat wählten. Ein politisches Ehrenamt, dem ich bis heute gerne treu blieb. Von 1990 bis 1994 war ich zudem Jugend- und Umweltreferent der Stadt Ochsenfurt. Auch als Verwaltungsreferent setzte ich Akzente.

2002 folgte der nächste Schritt: Mit einem Spitzenergebnis wählten mich die Landkreisbürger in den Kreistag Würzburg. Von da an bis 2013 war ich Vorsitzender der Kreistagsfraktion. In dieser Funktion, aber auch beim Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg (KU), einer 100-prozentigen Tochter des Landkreises, gestaltete ich einige Jahre als Verwaltungsrat viele wichtige Entscheidungen mit.

Der Sprung nach München

Seit 20. Oktober 2008 bin ich Mitglied des Bayerischen Landtages. Neben meinem ursprünglichen Stimmkreis Würzburg-Land betreue ich künftig die Stimmkreise Würzburg-Stadt (wie bereits von 2008-2013), Kitzingen (wie bereits 2008 bis 2018) sowie Schweinfurt, Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld und Haßberge. Nicht zuletzt deshalb sehe ich mich in meinen politischen Entscheidungen der gesamten Region verpflichtet.

Die Kolleginnen und Kollegen aus der SPD-Landtagsfraktion schenkten mir bereits von Beginn an ihr Vertrauen und so kam es, dass ich schon als Neuling im Landtag Sprecher der unterfränkischen SPD-Abgeordneten und Mitglied des Ausschusses für Staatshaushalt und Finanzfragen war.

Ein knappes Jahr später, am 28. Oktober 2009, wählte die Fraktion mich zum Vorsitzenden des Arbeitskreises für Staatshaushalt und Finanzfrage. Bald darauf folgte die Position des stellvertretenden Vorsitzenden dieses Ausschusses, bis Mai 2016.

Einen weiteren erfreulichen Vertrauensbeweis gaben mir meine Kolleginnen und Kollegen am 08. Juni 2011: An diesem Tag wählten sie mich zum stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion. Diese Funktion hatte ich bis zu den Wahlen 2013 und seit 2018 wieder. Im Oktober 2013 schenkten mir die SPD-Kollegen wiederum großes Vertrauen: Seitdem bin ich Parlamentarischen Geschäftsführer. Im Juni 2014 übernahm ich das Amt des Vertriebenenpolitischen Sprecher der Fraktion.

Leidenschaft Jura - meine berufliche Laufbahn

Nach dem Abitur studierte ich von 1984 bis 1990 Rechtswissenschaften an der Universität Würzburg und Verwaltungswissenschaften an der Verwaltungshochschule in Speyer. Den juristischen Vorbereitungsdienst habe ich beim Oberlandesgericht Bamberg absolviert. 1992 und 1993 folgte eine Zeit als Universitätsassistent am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Würzburg. 1994 und 1995 schließlich war ich Richter. Am Bayerischen Verwaltungsgericht in Ansbach bearbeitete u.a. schwerpunktmäßig u. a. Kommunal-, Abgaben- und Gewerberecht, Immissionsschutz- und Abfallrecht, Ausländer- und Asylrecht, Lastenausgleich- und Vertriebenenrecht. Dabei achtete ich stets darauf, meine wichtigsten Grundsätze als Juris nicht zu verletzen: Bei widerstreitenden Interessensgegensätzen hörte ich alle Argumente fair und vorurteilsfrei an und wägte dann das Gehörte ab. Auch weitreichende Entscheidungen zögerte ich nicht unnötig hinaus, entschied zügig und mit aller Konsequenz.

Leiter der Umweltabteilung am Landratsamt Bad Kissingen und weitere berufliche Akzente

Im September 1995 wurde ich zum Juristischen Staatsbeamten am Landratsamt Bad Kissingen berufen. Dort leitete ich die Umweltabteilung mit etwa fünfzig Mitarbeitern. Damit war ich verantwortlich für viele konfliktträchtige Themen in einem allerdings auch äußerst zukunftsorientierten Verantwortungsbereich. Gefragt war hier oftmals, Stehvermögen und Beharrlichkeit zu zeigen, unabhängig davon, in welche Richtung sich die öffentliche Meinung oder wirtschaftliche Interessen gerade drehten.

Als Chef an der Spitze eines kommunalen Unternehmens

Zusätzlich zur Abteilungsleitung hat der Landkreis Bad Kissingen mich zum Ersten Werkleiter des kreiseigenen Abfallwirtschaftsbetriebes ernannt. In dieser Funktion entwickelte ich das kommunale Unternehmen vom Regiebetrieb mit althergebrachter kameralistischer Haushaltführung weiter zu einem wirtschaftlich eigenständigen Unternehmen des Landkreises mit betriebswirtschaftlichen Arbeitsprinzipien. Eine spannende und herausfordernde Aufgabe war für mich, das Ziel der öffentlichen Hand umzusetzen, möglichst effizient und kostensparend zu arbeiten, ohne Einschränkungen der Qualität beim Bürgerservice.

Geschäftsführer für Regionalmanagement

Ein weiteres, äußerst interessantes Projekt begleitete ich 2000 und 2001 maßgeblich. Als Gründungsgeschäftsführer der "Regionalen Arbeitsgemeinschaft Rhön" mit fünf beteiligten Landkreisen aus Bayern, Hessen und Thüringen brachte ich die Rhön als länderübergreifende Region und als gemeinsamen Wirtschafts-, Arbeits- und Fremdenverkehrsraum voran. Wie stark das nicht nur in der Region, sondern auch in der Fachwelt Beachtung fand, zeigt der 1. Preis im bundesweiten Wettbewerb "Regionen der Zukunft", mit dem wir 2001 belohnt wurden.

Beauftragter für das Regionale Energiekonzept Bayerische Rhön

Die Rhön beschäftigte mich auch noch in anderer Hinsicht: Unter meiner Federführung entwickelte der Landkreis Bad Kissingen ein regionales Entwicklungskonzept. Den darin formulierten Handlungsleitfaden setzen die Verantwortlichen seit 2002 schrittweise um.

Organisationsreferent der Regierung von Unterfranken

Im Sommer 2002 hat mich Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer an die Regierung von Unterfranken nach Würzburg berufen. Er übertrug mir dort die Leitung der Organisation der 600-Mitarbeiter-Behörde. Zu meinen Aufgaben gehört u.a. der Personaleinsatz, die EDV, der reibungslose Dienstbetrieb und die bürgerfreundliche Gestaltung von Verwaltungsverfahren. Daneben betraute mich der Regierungspräsident mit der Funktion des Leiters der Stabsstelle Controlling in seiner Behörde. Die Ziele waren hier klar gesetzt: Ich sollte ein neues Kostenbewusstsein in der Verwaltung schaffen und moderne, betriebswirtschaftliche Methoden in der Verwaltung einführen.