Potential des Kulturfonds Bildung besser nutzen

05. Juli 2019

Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat in seiner letzten Sitzung über die Mittel aus dem bayerischen Kulturfonds im Bereich Bildung entschieden.

In die Region Würzburg fließen daraus 15.900 Euro für das Projekt „DenkOrte gegen den Hass“. Der Förderzuschuss für das Bündnis für Zivilcourage e.V. wurde bereits im Vorjahr bewilligt und jetzt ausbezahlt. 2000 Euro erhält in diesem Jahr außerdem das Kulturpatenschaftsprojekt „KulTourTandem“ des Landkreises Rhön-Grabfeld. 2020 folgen noch einmal 1000 Euro nach.

Insgesamt werden mit dem heutigen Beschluss bayernweit aus dem Kulturfonds im Bereich Bildung 23 neue Projekte mit 429.500 Euro gefördert. 35.700 Euro werden für bereits im Vorjahr begonnene Projekte bereitgestellt. Dabei kann Unterfranken auch von insgesamt fünf überregional angelegten Förderprojekten profitieren. Im Einzelnen erhalten folgende Vorhaben Zuschüsse: „Jugend & Neue Musik“ des Vereins Jugend komponiert Bayern e.V. (47.400 Euro), „SCHOOL OF POP – unsere Schulhymne“ von Andreas Harde WESTSEVEN UG (29.700 Euro), „Viola und das magische Friedensalphabet“ des Theaters EUKITEAM gGmbH (41.200 Euro), „Warum klingt Klassik wie Klassik“ der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation (22.000 Euro) sowie „WESTWÄRTS - KulturCamps 2.0“ der Landesvereinigung Kulturelle Bildung Bayern e.V. (24.200 Euro).

Die Fördergelder aus dem Kulturfonds Bereich Bildung insgesamt verteilen sich 2019 auf die drei Förderbereiche folgendermaßen: 47.300 Euro für Erwachsenenbildung und kirchliche Bildungsarbeit, 95.400 Euro für internationalen Ideenaustausch sowie 322.500 Euro für sonstige kulturelle Veranstaltungen und Projekte.

Alle Förderanträge wurden positiv beschieden, keiner abgelehnt, aber die 2019 eigentlich für neue Projekte zur Verfügung stehende Summe von 795.711,04 Euro bei weitem nicht ausgeschöpft. Ich möchte Kulturschaffende in der Region daher ausdrücklich ermutigen, sich für den Kulturfonds Bildung zu bewerben und Projekte einzureichen. Hier ist viel Potenzial da, das ungenutzt bleibt und der Region Mainfranken gut zu Gesicht stünde.

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