ZDI Mainfranken: Wo innovative Ideen aktiv gefördert werden

30. Juni 2021

MdL Volkmar Halbleib informierte sich im Zentrum für digitale Innovation über Konzept und aktuelle Lage

Tower, Cube und Inkubator – hinter diesen geheimnisvoll klingenden Namen verbergen sich drei verschiedene Gebäude des Zentrums für digitale Innovation Mainfranken (ZDI). Im Rahmen des Digitaltages informierte sich der SPD-Landtagsabgeordnete Volkmar Halbleib bei Netzwerkmanager Dr. Christian Andersen und ZDI-Mitarbeiter Mario Kossner bei einer Führung über das Konzept der Einrichtung.

Das am neuen Würzburger Stadtteil Hubland angesiedelte ZDI hat seit seiner Eröffnung im Jahr 2018 schon so manchem Startup auf die Sprünge geholfen und verkörpert auf diese Weise das Image Mainfrankens als Gründerschmiede vor allem im digitalen Bereich. Als drittes Zentrum dieser Art in der Region will das ZDI angehende Gründer besonders im Vorfeld, also schon bei der Ideenfindung unterstützen: „Wir wollen Strukturen aufbauen, um Leute verstärkt zum Gründen zu animieren“, so Andersen im Gespräch mit Halbleib.

ZDI-Netzwerkmanager Dr. Christian Andersen (Mitte) und Mario Kossner führen den SPD-Abgeordneten Volkmar Halbleib (links) in die Welt des Design Thinking ein.
ZDI-Netzwerkmanager Dr. Christian Andersen (Mitte) und Mario Kossner führen den SPD-Abgeordneten Volkmar Halbleib (links) in die Welt des Design Thinking ein.

Dabei verstehe sich das ZDI keinesfalls als Konkurrenz zu bestehenden Strukturen, vielmehr kooperierten zahlreche Partner seit Eröffnung des ZDI gewinnbringend, sowohl regional als auch überregional. Beleg hierfür seien eine Vielzahl von Veranstaltungen: In Meetups, bei Ideenwettbewerben und Workshops zeigen die potenziellen Gründer was in ihnen steckt, vernetzen sich und entwickeln dabei Gemeinschaftsgeist. Dieser Teamgedanke zeige sich sogar im Alltag der Gründer in den Büros im Cube oder Inkubator: „Alle Beteiligten helfen sich gegenseitig oder forschen gemeinsam, wenn sie bei einem Thema feststecken und nicht weiterkommen“, berichtet Mario Kossner dem Abgeordneten.

Bei Besuch des Abgeordneten wurden, neben diesen erfreulichen Entwicklungen, auch die Probleme des ZDI thematisiert. Insbesondere das baldige Auslaufen der Fördergelder und daraus folgende finanzielle Engpässe machen den Verantwortlichen zu schaffen. Umfangreiche Unterstützung für Gründer ist personalintensiv, bietet den dort Beschäftigten aber derzeit, vor allem wegen der befürchteten Finanzierungsprobleme, wenig Zukunftsperspektiven. Trotz dieser Problematik, die der Abgeordnete als wichtiges Thema mit in den Landtag nach München nehmen möchte, seien der Austausch und das Konzept für ihn inspirierend gewesen, so Halbleib am Ende der Führung, die im Gespräch mit zwei Gründern innovativer Startups endete. „Ich bin mir sicher, von den ideenreichen jungen Menschen hier werden wir in Zukunft noch hören – und daran hat das Zentrum für Digitale Innovationen ohne Frage einen großen Anteil“, so der Abgeordnete.

Das Zentrum für Digitale Innovationen am Hubland in Würzburg.
Das Zentrum für Digitale Innovationen am Hubland in Würzburg.

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